Angst vor
Hunden!
Ein jeder Hundehalter wird irgendwann einmal damit konfrontiert,
dass er mit seinem Hund beim Gassigehen auf Menschen trifft,welche Angst vor
Hunden haben. Worauf auch immer diese Angst begründet ist, wir als Hundehalter
stehen in der Verantwortung, diese Ängste ernst zu nehmen und entsprechend zu
reagieren. Wenn wir dies nicht tun handeln wir verantwortungslos gegenüber
unseren Mitmenschen und zum Anderen beschneiden wir Hundehalter auf Dauer unsere
Hunde in ihrer Freiheit. Irgendwann dürfen unsere Vierbeiner nur noch an der
Leine mit Maulkorb ihren täglichen Sparziergang verrichten. In einigen Regionen
Deutschlands haben wir diesen Zustand bereits.
Wir haben so manche Gespräche geführt mit Leuten, welche Angst vor Hunden
haben. Immer wieder werden Hundehalter kritisiert, die behaupten ihr Hund würde
nichts machen. Diese Aussage beruhigt keinen Menschen, der Angst hat. Im
Gegenteil derjenige fühlt sich nicht für ernst genommen. Wir haben uns in
unserer langen Zeit der Hundhaltung Verhaltensweisen angeeignet, welche sich
bewährt haben.
1. In geschlossenen Ortschaften oder in der Stadt sind unsere Hunde
prinzipiell an der Leine, auch wenn kein Leinenzwang herscht.
2. Wenn die
Hunde frei laufen und es kommen uns Menschen entgegen, die wir nicht kennen,
werden die Hunde kurz angeleint. Das gleiche gilt bei Radfahrern.
3. Passiert
es mal, dass ein Hund einen Fremden stellt, verbellt oder erschreckt, weil man
selbst unachtsam war, entschuldigen wir uns bei der betreffenden Person ohne
Wenn und Aber.
4. Wir respektieren die Angst vor Hunden und machen uns nicht
darüber lustig, wenn jemand wegen unseren Hunden die Straßenseite
wechselt.
Die vielen netten Gesten und Danksagungen von unseren Begegnungen auf
unseren Sparziergängen bestätigen uns immer wieder aufs Neue.
Wir
Hundehalter haben es selbst in der Hand, wie unsere Lieblinge in der
Gesellschaft angesehen werden. Wir sollten uns dementsprechend verhalten.
Wolfgang Fellmende 2/2004