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1. Ernährung

1.1 Futtermittel:

- Nassfutter / Dosenfutter oder hundegerechtes Selbsgekochtes
- Mischfutter / Flocken mit Nassfutter gemischt oder Mischflocken
- Trockenfutter


Aus folgenden Gründen erhalten unsere erwachsenen Hunde ausschließlich Trockenfutter:

a.Gleichbleibende Inhaltsstoffe in ausgewogener Dosierung.
b. Lange Haltbarkeit.
c. Gute Verträglichkeit
d. Geringer Zeitaufwand.
e. Wenig Abfall
f. Transportvorteil z.B. im Urlaub



- Der Eiweißgehalt im Welpenfutter sollte nicht höher sein als 24-25%
- Mit 12 Monaten Reduzierung des Eiweißgehaltes auf 20%
- Es ist darauf zu achten, dass ein Hund der Sport betreibt einen höheren Eiweißbedarf hat, als ein Stubenhocker.
- Es empfiehlt sich, gelegentlich eine Joghurt/Hüttenkäse/Haferflocken Mahlzeit in das Tagesmenu mit aufzunehmen. Dies ist sehr gut für die Darmflora. Möglich auch jeden 2 oder 3. Tag eine Mahlzeit aus Frischfleisch (Rind oder Geflügel), Reis oder Nudeln, 1 geriebener Apfel, 1 Teelöffel Olivenöl.


Vitamin A:

Eine zu hohe Dosis bewirkt eine Gelbverfärbung des weißen Felles. Wir haben verschiedene Futtermittel ausprobiert und festgestellt, dass der Vitamin A Gehalt nicht höher als 13.000 15.000IE liegen sollte. Bei Leckerlis ebenfalls auf den Vitamin A Gehalt achten.



1.2 Häufigkeit:


- 8-9 Lebenswoche 3 Mahlzeiten - ab 12 Lebenswoche 2 Mahlzeiten
- Über die Menge des zu verabreichenden Futters informieren Broschüren der Futtermittelhersteller.
- ab dem 6 Monat Umstellung auf eine Mahlzeit pro Tag möglich
- Der Zeitpunkt der Mahlzeit sollte so gewählt werden, dass der Hund danach 1-2 Stunden nicht herumtobt ( Gefahr der Magendrehung).




1.3 Zusatzstoffe / Futterergänzungsstoffe:


a. Ester-C Tabletten 250 mg pro Tag. Vitamin C bindet freie Radikale und wirkt sich positiv auf Knochenwachstum und Körperabwehr aus.
b. Olivenöl enthält lebensnotwendige essentielle Fettsäuren. Ein Eßl. pro Tag fördert ein glänzendes Fell.




1.4 Leckerlis:

Die sogenannten Extraleckerbissen sollten wohldosiert verabreicht werden und nicht zur Zusatzmahlzeit ausarten.

geeignete Leckerbissen:
- getrockneter Pansen ( gut verträglich ) - getrocknete Rinderohren ( gut verträglich ) - kleingewürfelte Fleischwurst ( gut verträglich ) - getrockneter Schlund ( gut verträglich ) - getrocknetes Brot ( kein Weißbrot )

bedingt geeignet:
- getrocknete Schweineohren ( zu hoher Eiweißgehalt und deshalb Ekzemgefahr und Risikoerhöhung für Stoffwechselerkrankungen )
- abgekochte Kalbsknochen mit viel Knorpelanteil


ungeeignete Leckerbissen:
- Knochen in jeglicher Form ( Erstickungsgefahr, Verdauungsstörungen )
- Süßigkeiten ( Zuckerkrankheit, Karies )
- Industrieprodukte ( Farbstoffe verfärben das Fell und zu viel Kalorien machen den Hund dick.




1.5 Futterumstellung:

Gründe für eine Futterumstellung können sein:


a. Unverträglichkeit des Futters
b. Hund verweigert Futter
c. Futter im Umkreis nicht erhältlich


Eine Futterumstellung beim Hund sollte langsam geschehen, damit sich der Verdauungstrakt allmählich an das neue Futter gewöhnt. Bei einer abrupten Umstellung könnte es zu heftigen Durchfällen kommen.. Deshalb altes und neues Futter eine Zeitlang ( ca. 2-3 Wochen ) mischen. Zunächst in einem Mischungsverhältnis von 50 zu 50. Später dann das alte Futter immer weniger beimengen bis es schließlich nach 3 Wochen ganz weggelassen werden kann.



1.6 Sonstiges:


- Der Hund muss stets Zugang zu frischem Wasser haben.
- Das Wasser darf nie eiskalt sein ( Gefahr der Magen-Darmgrippe).
- Der Futternapf der höhenverstellbar ist und so mit dem Hund mitwachsen kann( verhindert eine Fehlstellung der Pfoten ).
- Der Hund sollte nicht zu dick sein ( keine Speckröllchen ), da sich dies langfristig negativ auf seine Gesundheit auswirkt.
- Sollte der Hund einmal erkranken, so kann es erforderlich sein, dass eine Diät notwendig wird. Diese ist mit dem jeweiligen Tierarzt zu besprechen.



Bozita