Welpenspielstunde


Alle unsere Hunde, die wir aufgezogen haben, waren in einer Welpenspielgruppe:
Aus dieser Erfahrung heraus wissen wir, welch immensen Wert das Welpenspiel in der Gruppe hat. Wir haben in der Vergangenheit verschiedene Hundeplätze gesehen und erlebt. Jeder hatte seine Vor- und seine Nachteile.

Mittlerweile sind uns für die Sozialisierung der Welpen folgende Punkte wichtig:

Der Hundeplatz sollte über ein ausreichend großes Areal verfügen, mit verschiedenen Übungsparcours. Der Welpe sollte hier verschiedene Untergründe kennenlernen und spielerisch Bewegungsabläufe zu koordinieren lernen.

Der Hundeplatz sollte die Welpen schon mit 8 Wochen zulassen und nicht erst mit 12 Wochen, da sonst wertvolle Zeit verschenkt wird.

Da sich die Welpen nur sehr kurz konzentrieren können, sollten die Übuingseinheiten sehr kurz gehalten werden. Der Freiraum für Spielphasen ist dementsprechend hoch anzusetzen.

Die Welpen sollten mit den unterschiedlichsten Geräuschen konfronitert werden um Ängste zu erkennen und abzubauen.

Man sollte sich ausschließlich mit dem eigenen Welpen beschäftigen und vor allem nie einem anderen Welpen ein Leckerli geben, sonst laufen einem alle Welpen nach und die Verärgerung bei den anderen Besitzrinnen und Besitzern ist dementsprechend.

Beobachten Sie ihren Welpen, Wie verhält er sich in gewissen Situationen. Lernen Sie wohldosiert mit Lob und Tadel zu arbeiten. Zeigen Sie ihrem Welpen Grenzen ohne ihn zu verschrecken.

Der Übungsleiter sollte immer ein offenes Ohr haben für Fragen der Teilnehmer.

Alle Teilnehmer an Übungstunden sollten bemüht sein, sich an die bestehenden Platzordnungen zu halten und die Hilfestellungen der Übungsleiter auch in die Tat umsetzen.

Achten Sie auf Umgangsformen und Umgangston. Hier zeigt sich oft die wahre Qualität des Hundeplatzes.

Die erworbenen Kenntnisse müssen zu Hause weiter geübt werden, sonst nützt auch der beste Hundeplatz nichts.



Mit einem Leckerli vor der Nase über unsicheres Terrain laufen ist gar nicht so schwer. Frauchen ist ja bei mir und passt auf, dass nichts passiert.
Soll ich jetzt bei der Neuauflage von Ben Hur die Hauptrolle bekommen, oder warum soll ich für das Wagenrennen trainieren?
Wenn ihr wollt, dass die ganzen Leckerlis in meinem Bauch bleiben, dann lasst mich mal jetzt schön aussteigen.
Mach jetzt endlich die Hand auf, ich hab jetzt lange genug den Kasper gemacht. Ich will mein Leckerli.
Okay, Okay! Wenn da mehr Leckerlis drin sind, bleib ich halt noch ein Weilchen
Durch den Tunnel zu laufen macht mir überhaupt keine Angst. Na ja, beim ersten Mal hatte ich schon ein wenig Schiss
Mann o Mann ist das wacklig hier. Aber ich hab halt mehr Kohldampf als Angst.
Ich gehe jede Wette ein. Frauchen wäre schon längst runtergefallen.
So, nun sitz ich hier. hab ich jetzt gewonnen? Hey, ich glaub da hinten hat grade einer BUUUH gerufen.
Das mit der Siegerehrung scheint wohl noch zu dauern. Leg ich mich halt so lange hin und lass mich von Frauchen kraulen.
Als ob das was besonderes wäre. Daran vorbei laufen und Frauchen ärgern, macht viel mehr Spass.
Ach, da hinten kriegen die Dosenöffner grade wieder erklärt, was Sie im Umgang mit uns alles falsch machen.
Frauchens Lieblingsparcour. Da gehe ich besonders gerne rüber. Weil, wenn ich am Ziel bin, freut sich Frauchen so, dass es besonders viele Leckerlis gibt.
Moment mal, sind da auch wirklich viele Leckerlis in der Hand? Ich geh sonst keinen Schritt weiter.
Ist ja schon gut, ich liebe dich auch. Rück schon die Leckerlis raus.
Ich hasse das Ballboard. Hier muß man immer stundenlang wühlen, bevor man die Leckerlis findet.
Manchmal gehn wir auch in die Kiesgrube. Hier verwandle ich mich immer in ein weisses Schäferschwein.
Apropos Schwein. Kriegen Schäferschweine eigentlich auch Leckerlis?


by Wolfgang Fellmende 1/2006